Herrin des Eiters - die Gundelrebe

noch ganz zart lugt sie aus den Scharbockskraut-Blättern

 

Montag 6. April 2020

 

Die Gundelrebe war den Kelten heilig. Sie glaubten, dass unter ihren Blättern die Haus – und Hofgeister lebten, die auf die Menschen acht gaben. Die Germanen weihten sie Donar, dem Donnergott. Sie hängten Sträußchen dieser Pflanze in ihren Häusern auf, um Blitzschlag abzuwenden.

 

Man verwendete sie als Milchzaubermittel, wenn die Kühe nicht richtig Milch gaben, sie schlecht war oder sich nicht buttern ließ. Deshalb wurde die Milch vorbeugend nach dem ersten Austrieb der Kühe im Frühling durch einen Gundelrebenkranz gemolken.

 

Bei vielen Pflanzen kann man anhand ihrer Namen oft schon auf deren Verwendung schließen. So auch bei der Gundelrebe. Die althochdeutsche Silbe „Gund“ bedeutet übersetzt „Eiter“. Seit Jahrhunderten wird dieses aromatische Pflänzchen in der Volksheilkunde gegen Krankheiten verwendet, bei denen Eiter im Spiel ist. Schlecht heilende, eitrige Wunden und alles was Hals, Nasen und Ohrenleiden betrifft. Auch heute noch gibt es die Empfehlung, die Gundelrebe bei „Ohrensausen“ = Tinitus zu zerknüllen und leicht in das Ohr zu stecken.

Der hohe Gerbstoffgehalt hilft, eine Entzündung abklingen zu lassen, hilft den kämpferischen weißen Blutkörperchen (sichtbar als Eiter) bei der Abwehr von Krankheitskeimen und Heilung von Wunden. Auch als Mittel zur Ausleitung von Schwermetallen wird sie empfohlen.

 

"Euere Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein und euere

Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein!"

 

... und auf Grund dieses Zitates, das dem griechischen Arzt Hippokrates (460 - ca. 377 v. Chr.) zugeschrieben wird, ist es eine gute Entscheidung, dieses Kräutlein, auch in Kombi mit anderen Kollegen, in Speisen einzubauen. Zum Beispiel:

 

Kräutersalz
Getrocknete Gundelrebenblätter  mit Salz - vielleicht sogar einem selber "verdampften" siehe weiter unten... mischen. Das Ganze gibt ein aromatisches Gewürzsalz. Hierfür kann man auch noch andere Kräuter wie Quendel, Blätter der Pastinake, Schafgarbe oder Dost verwenden. Die Blätter der Gundelrebe lassen sich das ganze Jahr über als Zutat zu Topfenaufstrich, Kräuter-butter, Gemüsegerichte und Salate verwenden.

 

Gundelreben Erdäpfelkäse

300g gekochte, mehlige Erdäpfel
1 Zwiebel
1 Becher Sauerrahm
2 EL frisch gehackte Gundelrebenblättchen
Die Erdäpfel reiben, mit klein gehackter Zwiebel, Sauerrahm, Gundelrebe Salz und Pfeffer vermengen.

 

Erdäpfelkäse ist ein wunderbarer Brotaufstrich und schmeckt groß und klein. Mit der Gundelrebe schmeckt wer noch ein wenig würziger und bietet in der Wildkräuterküche willkommene Abwechslung.

 

Gründonnertagsuppe

Gerade jetzt in der Karwoche ist die Gundelrebe eine  wichtige Zutat in der Gründonnerstags- Suppe und gibt dieser ein kräftiges, herbes Aroma.

Eine einfache Einbrenn mit wenig Zwiebel, mit einer guten, klaren Rinds- oder Gemüsesuppe aufgießen, mit Rahm "zart" machen, salzen pfeffern und eine Prise Muskatnuss dazu.

Gundelrebe, Brennessel, Giersch, Löwenzahn, Vogelmiere, Knoblauchrauke, Spietzwegerich, Taubnessel, Gänseblümchen und/oder auch noch Bärlauch, Schafgarbe, Labkraut etc. dazugeben, Hauptsache Frühlingsgrün!

Wichtig ist dabei, dass man all die kleingeschnittenen, zarten Kräuter erst kurz vor dem Servieren in der Suppe mit dem Pürrierstab cremig mixt und nur noch ein wenig  ziehen läßt. Das schont die kostbaren Inhaltsstoffe. Diese Suppe vertreibt die Frühjahrs- müdigkeit, bringt den Stoffwechsel in Schwung und bewegt die Winterschlacken in Richtung Ausgang : )

Und das ist keine Erfindung unserer Zeit, schon die Kelten verwendeten die magischen 9 Kräuter in ihrer Neun-Kräutersuppe.

Ein interessantes Projekt wäre auch, damit Bier zu brauen. Bevor der Hopfen den bitteren Geschmack und die Haltbarkeit in das Bier brachte, war das unter anderem die Aufgabe der Gundelrebe! Auch war Bierbrauen reine Frauensache, bis die Mönche darauf aufmerksam wurden und aus dieser Kunst ein Männermonopol machten.

 


Wildkräuter auf dem Teller

Immunstärkendes, kräftigendes Grün - Millionen Kühe können nicht irren!

 

Leber reinigend
Löwenzahnwurzeln, fertig für Frittata, Butterbrot und Salat

Samstag 28.März 20

 

Manche Menschen sind total entsetzt, wenn man vor ihren Augen ein Gänseblümchen, oder schlimmer noch , - ein Baumblatt oder eine Knospe in den Mund steckt. Ganz arg wird es, wenn man eine Wurzel ausgräbt und sie in Scheibchen geschnitten verzehrt. Und doch ist es für viele, - vor allem KollegInnen : ) ganz selbstverständlichen! Die Bitterstoffe, die meist enthalten sind, machen nach einiger Zeit fast "süchtig". Alles eine Sache der Gewohnheit...

WICHTIG im Voraus :

  • Die Pflanzen, die du essen willst, sollst du nicht nur ungefähr kennen, sondern 100%ig! Es kann zu Verwechsungen kommen, auch gibt es viele unbekömmliche bis giftige Pflanzen!
  • Sammle nur in einer sauberen Umgebung, weg von überlaufenen Gebieten, Hunde- und Autowegen, damit du unbedenkliche Schätze heimbringst.
  • Waschen nur wenn es unbedingt nötig ist, spätestens am nächsten Tag aufbrauchen, nicht lange erhitzen.
  • Bei Allergien und Histaminintoleranz etc. sollte man sich nicht überfordern, mit kleinen Portionen und achtsam starten!
  • Auch während einer Schwangerschaft gibt es Einschränkungen.

Hier eine kleine Auswahl dieser Frühlings-Erwecker:

Eine kleine Hand voll Wildkräuter haben bei Weitem mehr Inhaltstoffe als ein ganz großer Kopfsalat, auch wenn dieser bio ist! Die Kräuter müssen der ärgsten Kälte/Hitze und den widrigsten Bedingungen trotzen, müssen Fraßfeinde, Schimmel und Keime abwehren und sich doch so attraktiv gestalten, um bestäubende Insekten und Falter durch Nektar und Duft anzulocken. Die Stoffe, die sie für all diese Aufgaben produzieren, nennt man "sekundäre Pflanzenstoffe".

Das sind entweder Farbstoffe (zB Flavonoide, Anthocyane, Karotine, Chlorophyll....), ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Glycoside, Saponine, Alkaloide und wie sie alle heißen. Einige Begriffe kennt man von Nahrungsergänzungsmitteln oder auch aus der alternativen Medizin. Auch Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind enthalten - eine Wissenschaft für sich! Diese Stoffe fördern den Stoffwechsel, die Zellreinigung und -regenerierung und auch die Ausleitung von Giften.

 

Aber du musst dich nicht verrückt machen, was wofür ist. Einfach ein kleines Büschel Wiesengrün und auch die Blüten !! täglich in die Ernährung einbauen und schon hast du ein bißchen für das Gesundbleiben getan. Nicht zu vergessen, - die Bewegung an der frischen Luft beim Sammeln  ;-)

 

Du kannst daraus Suppe, Knödel, Salat, Pesto, Nudeln, Kräuteraufstrich, -butter, -salz und Smoothies machen, in den Brotteig und auf das Brot geben, trocknen für Tee oder Grünmehl, etc.

Oder du gräbst eine Löwenzahnwurzel aus, reinigst sie und legst sie in Scheibchen geschnitten auf dein Butterbrot, - unglaublich gut! Und dein Darm jubiliert, weil das enthaltene Inulin DAS Futter für deine Darmbakterien ist!

Du siehst,- es gibt viele Alternativen zu kostspieligen Nahrungsergänzungs- mittel. Auch nimmt dein Körper viel lieber diese naturnahen, puren Stoffe auf, weil er sie als natürlich erkennt! Einfach langsam anfangen, da sich auch der Körper an diese ungewohnte Kost gewöhnen muss, es kann sein, dass die Verdauung ein wenig schneller funktioniert als sonst ; -)

 


Engelchen und Teufelchen

Bärlauch und Aronstab
Bärlauch und Aronstab

Sonntag 11. März 2018

 

Bärlauch gegen Aronstab

 

Wenn die Beiden Schulter an Schulter jung in der Au stehen, könnte man meinen, es sind Geschwister. Ein fataler Irrtum...

Bärlauch (Allium ursinum), den siehst du in der Bildmitte, hellgrün mit länglichen, auf der Oberseite glänzenden, auf der Rückseite matten Blättern mit Längsrippen. Er hilft uns wunderbar und auf schmackhafte Weise die Winterschlacken aus dem Körper zu transportieren.

Gefleckter Aronstab (Arum maculatum) - im Bild etwa auf 5 Uhr, hingegen hat dreieckige, spaten- förmige Blätter, die ganz jung auch eingerollt aus der Erde kommen, schnell hingeschaut dem Bärlauch nicht unähnlich. Auch bevorzugt er die selben Bodenverhältnisse wie Bärlauch. Empfindliche Menschen können schon bei Berührung entzündliche Stellen/Blasen auf der Haut bekommen; irrtümlich verspeist, schwellen Lippen und Mundschleimhaut an, gefolgt von Herzbeschwerden, Krämpfen, Erbrechen.

Nicht minder giftig sind Maiglöckchen, Schneeglöckchen, Herbstzeitlose, - vor allem im jungen Stadium - dem Bärlauch sehr ähnlich, wenn man nicht genau schaut!

Also... nur sammeln, wenn man Bärlauch hundertprozentig kennt und dann bei der Ernte nicht büschelweise rupfen, die Gefahr giftige Pflanzen mitzunehmen ist sehr groß! Auch werden beim stielweise Pflücken die Wurzelzwiebelchen geschont, -wir wollen ja nächstes Jahr wieder ernten!

 

Wenn du mehr über die Essbarkeit von Wildpflanzen und -Früchte erfahren möchtest, kannst du zu den vorgeschlagenen Terminen bei einer Wildkräuterwanderung mitmachen.

 


Wunderbares Veilchen

ein kleines Sträußchen als altmodisches Zeichen der Verehrung,

- hübsche Verzierung für festliche Desserts.

 

Karfreitag 10. April 2020

 

Dieses Violett ist auch Sinnbild für den Übergang und die Verwandlung. Deshalb habe ich dieses wunderschöne Pflänzchen für den heutigen Karfreitag ausgesucht. Diese Farbe wird unter anderem für die Bekleidung des Priesters zur Messfeier am Palmsonntag, in der Fastenzeit und Karfreitag zu Ostern und im Advent verwendet.

Im vergangenen Jahrhundert noch verkauften auf den Gassen der Städte Frauen diese kleinen, duftenden Sträußchen aus ihren Körben an Kavaliere als Geschenk für ihre angebeteten Damen. Im Musical "My Fair Lady" gut zu sehen : )

Es gibt auch die Anekdote, in der der große Philosoph und Dichter Johann Wolfgang von Goethe Veilchensamen in der Hosentasche mitführte und auf seinen Wegen auszustreute, um die Welt blühender und schöner zu machen.

Möchte man diese zarten Blüten konservieren, kann man sie "verzuckern", hier die kurze Anleitung:

 

 

Ein wenig ganz frisches Eiklar mit einer Gabel leicht aufschlagen, mit einem Pinsel die Blüten auf der Vorder- und Rückseite dünn einstreichen. Mit Zucker überall berieseln und auf Küchenpapier trocknen lassen.

 

Tipp: wenn du zufällig "Backzucker" hast, dann wirken die Blüten noch zarter und glitzernder als mit einfachem Feinkristallzucker.

Du kannst diese Technik auch für Gänseblümchen, Fünffingerkraut, Schlüsselblumen, Vergissmeinnicht, Rosen- und Apfelblüten, Schafgarben- oder Minzeblättchen etc. anwenden.

 

Getrocknet und in einem Schraubglas lichtgeschützt aufbewahrt, sind diese hübschen Pflanzenwesen wunderschön zum Verzieren von Pralinen, Torten, Desserts oder einfach zum Naschen.

Bei Desserts mit Wasseranteil erst ganz kurz vor dem Servieren auflegen, sonst löst sich der Zucker auf!  ... einfach versuchen, - wenig Arbeit für viel Effekt !

 


Wald-Sanikel

Wundheiler
Waldsanikel - Sanicula europaea

DO 14. Mai 20

 

Unscheinbares Pflänzchen mit beeindruckender Kraft...

 

Kaum zu sehen, wächst es bescheiden im Wald am Wegrand. Oft wird es übersehen, es stellt sich trotz seiner früheren Prominenz nicht in die erste Reihe.

Es geht die alte Mähr, dass dieses Pflänzchen mit seiner Heilkraft geschnittenes Fleisch im Kochtopf wieder zusammenwachsen lassen kann. Das ist der Hinweis auf seine enorme Wundheilkraft. In seinen vielen Volksnamen kommt immer wieder Allheil, Bruchkraut oder Wundkraut vor. Das lateinische Wort "sanara" bedeutet "heilen" und ist in SANIKEL enthalten.

 

SELBSTVERSUCH IN EIGENVERANTWORTUNG !!!

 

Meine direkte Erfahrung mit diesem Kräutlein ist erst einige Tage alt. Auf unserer Baustelle im Haus hatte sich mein Mann bei einem Sturz ein böses Veilchen (nein, nicht das vom Garten, ich meine das am Auge..) geholt! Nach der Blutung kam auch ein kleines Cut zum Vorschein. Und da ich in meiner Werkstatt viele Wässerchen und Tinkturen habe und auch eines mit Sanikel dort aufbewahre, hab ich ihm damit die Wunde gereinigt und gepflegt, im Wechsel mit Tinktur von der Wurzel des Salomonsiegel.

Von Anfang an kam kein Eiter, keine Entzündung, keine Schmerzen und nach 5 Tagen ist alles trocken und heilt. Das Auge war wunderbar violett und erinnerte wirklich an ein echtes Veilchen : ) Gegen die arge Schwellung legt er sich 4x täglich eine verdünnte Tinktur mit Rosskastanie und Steinklee auf, beides Pflanzen, die man in der Volksheilkunde bei Venen- bzw. Lymphstau verwendet. Zur Narbenpflege gibt es in einigen Tagen dann biologisches Hanföl mit etwas Tinktur emulgiert, zum Einmassieren, - so sollte die Narbe bald gar nicht mehr sichtbar sein.

 

Eine eindringliche Bitte... das ist ein Erfahrungsbricht und keine Aufforderung, es mir gleich zu tun! Einzig und alleine zählt die Eigenverantwortung bei der Anwendung von

Mitteln aus der Volksheilkunde!

 


Badesalz für müde Füße

Mi 29.4.20

Die Füße, - unsere "Stiefkinder"

- sie sind so weit von unserem Gesichtsfeld, - also unserer Wahrnehmung entfernt, dass wir sie erst wieder bemerken, wenn sie ziehen und sich müde anfühlen. Sie tragen uns überall hin, wohin wir wollen und auch mit der gewünschten Geschwindigkeit - sofern die Kondition langt : ). sie lassen sich in unbequeme Schuhe quetschen und warten auf uns, wenn wir noch viel zu diskutieren haben...

Als kleinen Dank könnte man ihnen doch mal eine Freude machen, oder?

Gestern hatte ich einen Video-Praxistag mit meinen Fernlehrgangs-Teilnehmern / dipl. Kräuterpädagogen an der Vitalakademie. Unter anderem haben wir eine Tannensalbe nach Hildegard von Bingen hergestellt, - mit sogenannter "Maibutter" - also Butter aus Milch, die jetzt, vollgepackt mit frischen Kräutern und Blüten, frisch von den Kühen gemolken wird. Dazu einige Tannenzweige mit kleinen Maiwipferln dran. Du siehst schon, - der Mai hat's in sich!

Ein paar Tannenzweige, Ehrenpreiskraut und Gundelreben sind von den Rezepten übergeblieben und ich dachte gleich an ein Fußbad.

Also habe ich drei Löffel gutes Meersalz in einen Mixer gegeben, eine Hand voll grob vorgeschnit tene Ästchen einer Tanne und die anderen Kräuter dazugegeben und ordentlich gemixt. Das Salz wird augenblicklich quitschgrün und duftet herrlich nach Wald. Aus dem Mixer raus und mit weiteren 7 Eßlöffel grobem Salz vermischt, ergab das ein wunderbares Badesalz.

Wenn dir der Wald zuwenig ist, gibt noch ein paar Tropfen ätherisches Öl, zB Grapefruit oder Bergamotte dazu. Auf diese Art kann man das mit jedem Pflänzchen machen, zB mit Salbei bei Schweißfüßen : )

Am Abend, wenn die Arbeit ruht, steckt man die Füße in 38° warmes Wasser, gibt 4 gehäufte Eßlöffel vom Badesalz dazu und bleibt mindestens eine 3/4 Stunde drinnen. Danach Beine in ein großes Handtuch schlagen und nachrasten.

Zu beachten! Bei Venenerkrankungen und Kreislaufproblemen besser nicht mitmachen!

 


Sonnengelber Löwenzahn

Freund der Leber und der Galle

 

So 19. April 2020

Löwenzahn ist für Kinder ein perfekter Spielbegleiter, ob ein Haar-Kränzchen und Kleber für hübsche Gänseblümchen-Ohrpicker, Wasserringerl oder ein gelbes Sträußchen für den Muttertag. Und für die Bienen die reine Wonne, - beobachte einmal die, wie betrunken wirkenden Bienen, wenn sie von einer Blüte zu anderen schwirren, so ganz voller Blütenstaub : )

In alten Büchern ist zu lesen und auch die Oma hat schon gesagt: "tu deinem Körper, vor allem der Leber, Gutes und iss -gut gekaut- am ersten Tag einen Löwenzahn-Blütenstängel, am zweiten zwei und so weiter bis zum siebten Tag und dann wieder retour". Den Flaum vom Stängel einfach  abstreifen, die Stängel schmecken süßlich und mild bitter. Du kannst sie auch in jeden Salat einbauen, in der Steiermark heißt er Röhrlsalat.  Damit nichts ungenutzt bleibt, zupfe die langen Zugenblüten am Blütenrand ab und trockne sie als Schmuckkraut für eine Teemischung  und nimm die jetzt so feinen Blättchen einfach für Salat und Smoothies.

Übrigens... Was bitter im Mund, ist dem Herzen gesund! 

Eine entspannte Leber macht ein entspanntes Herz.

 


Brot Nr. 2                                          für "zeiteffiziente" Bäcker : )

... mit ein paar Handgriffen, fast keinem Germ und ganz wenig Mühe in "ruhigen" 20 Stunden zu einem knusprigen Brot!

 

Mi 15. April 2020

 

Man nehme:

  • 3 Tassen Mehl glatt (Typ 700)
  • ca. 1 1/2 Tassen Wasser zimmertem.
  • 1 gestr. Teel. Salz
  • eine Messerspitze Feucht- oder Trockengerm
  • ev. Kümmel, Brotklee, Brennesselsamen, kleingehackte Kräuter, etc.

alles in einer großen Schüssel mit Löffel oder Handmixer mischen und in der Küche abgedeckt ca. 18 Stunden stehen lassen. Der Teig bildet mit der Minimenge Germ eine Art Sauerteig. Man kann auch mal einen Teil des Weizenmehls gegen Roggenmehl tauschen oder mit einem 1600er Mehl mischen.

Backrohr auf 230°C O/U aufheizen, in der Zwischenzeit Mehl auf die Teigoberfläche geben, mit Teigkarte vom Schüsselrand lösen und auf ein stark bemehltes Backpapier stürzen. Die Ränder reihum vorsichtig unter das Teigstück schieben, ohne zu stark die Luftblasen zu zerstören. So hat man einen runden Laib, den man mit dem Backpapier in eine feuerfeste Rein oder gusseisene Form hebt. Einen passenden Deckel auflegen und ca. 20-30 Minuten - je nach Teigmenge - im heißen Ofen backen, danach Deckel abnehmen und wieder 20-30 Minuten backen, Ofen ev. auf 200°C zurückschalten. Es bildet sich eine goldbraune, knusprige Kruste. Danach das Brot aus dem Ofen nehmen und den Laib auf einem Gitter auskühlen lassen. Das Brot bleibt lange frisch und schmeckt köstlich!!

Im Internet kannst du nach "no knead bread" suchen, da gibt es viele Beispiele. Einfach versuchen...


Frischkäse im Blütenmantel

Blüten  - die zarten Kraftpakete

 

Sammel doch mal einfache Blüten von Klee, Dost, kleiner Braunelle, Nachtkerze, Kapuzinerkresse, selber gezogene, biologische Dahlien und Pelargonien. Frischkäse oder Topfen damit aromatisieren oder einrollen, sieht bezaubernd aus, oder du streust sie vor dem Servieren auf den Salat oder den Tellerrand. Hübsch und gesund ist das!

 

Warum gesund? In unseren Kräutlein sind die sogenannten "sekundären Pflanzenstoffe" enthalten. Sie halten die Wildpflanzen, die ja allen Widrigkeiten des Lebens ausgesetzt sind, gesund. Verschiedenst zusammenge- setzte Inhaltsstoffe schützen sie vor Pilzbefall und Fraßfeinden, locken bestäubende Insekten an, schützen vor dem Austrocknen der Blätter, etc.

Und genau diese Superstoffe kann man sich zunutze machen... Im Falle der Blüten handelt es sich hauptsächlich um Farbstoffe und ätherische Öle.

Gelb-orange Farbstoffe, die Flavonoide, können entzündungshemmend, harntreibend, zellschützend und  heilend wirken. Sie kommen in unzähligen Pflanzen wie Goldrute, Ringelblume, Johanniskraut, Birke, Brennnessel, Mädesüß und Frauenmantel vor. Oder Anthozyan, ein rot-blauvioletter Farbstoff in Blüten/Beeren; zellschützend und heilend kommt er in zB. Holunder-, Heidel-, Preiselbeeren; Kornblume, Malve, Weißdornfrüchten vor.

Doldenblütler, Lippenblütler und Korbblütler enthalten beträchtliche Mengen an ätherischen Ölen und werden deswegen oft als Heil- und Gewürzpflanzen verwendet. Aus Pflanzenteilen destilliert, wird dieses Stoffgemisch gerne bei Husten und Erkältung, Depressionen, Magen-, Darm-, und Verdauungs-Beschwerden verwendet. Durch ihr Aroma wirken ätherische Öle auf das "lymbische System", und somit auf unsere Psyche, die damit in Zusammenhang steht.

Sehr schmackhaft sind zB Blüten von Bärlauch, Schafgarbe, Kamille, Engelwurz, Quendel und Dost.

 


Fichte und tanne

Knospen & Triebe von Bäumen

 

Mittwoch 25. April 2018

 

Während das ungewöhnlich heiße Wetter dieses Frühlings Narzissen neben Maiglöckchen und Flieder gedeihen läßt, kann man direkt zusehen, wie sich die Baum-Knospen  öffnen. Man hat muß sich mit der Ernte der Knospen ganz schön tummeln, um für alle  Präparate, die man machen wollte, auch welche zu haben...

Tannenknospen
Tannenknospen

Gerade Fichte und Tanne geben uns in verschiedenen Zubereitungen ihre Kraft weiter. Sie sind große Heiler und Ernährer. Lange in Vergessenheit geraten, kommt ihr Glanz heute wieder ein wenig zum Vorschein.

Früher war das "Tannenkries" (Tannen- zweige) - unter anderem ein wichtiges Futter für Rinder. Es trug zur Gesund- erhaltung der Herde bei und war gleichzeitig das ganze Jahr verfügbar. Auch vor dem Haus als Fußabstreifer oder Besen, - absolut abbaubar - wurde es verwendet. Die Grasweide löste die Verwendung von Bäumen als Tierfutter ab.

 

Durch einen Vortrag von Dr. Angelika Prentner, Leiterin der "Apotheke zur Gnadenmutter" in Maria Zell inspiriert, habe ich mit Fichtenknospen - die ganz kleinen mit den braunen Häutchen - und Tannenknospen - mit einer feinen, durchsichtigen Umhüllung -  einige Sachen probiert.

Fichtenknospen
Fichtenknospen

Die Baumknospen beider Bäume bringen Silizium in den Körper, um Gewebe, Muskeln und Knochen zu stärken. Einfach gesammelte Knospen zügig an der Luft trocknen lassen und einen Teelöffel voll über den Tag verteilt gut gekaut essen.

 

Danach sind die einige Zentimeter langen, hellgrünen Triebe an der Reihe. Daraus kann wunderbarer "Maiwipferl-Honig" gemacht werden, - die vegane Art "Honig" zu essen!

 

Ein alkoholischer Auszug aus einem ganzen Tannenzweig ergibt einen reinigenden, duftenden  Raumspray, der gleichzeitig auch zum Putzen und Desinfizieren - zB. nach Krankheit verwendet werden kann.

 

Aber Achtung! Im eigenen Wald kann man ernten wie man will, sammelt man jedoch in einem fremden Wald, ist es von Vorteil den Besitzer zu fragen! Wald und Wiese sind wie unser Garten, nur größer. Und niemand mag es, wenn daraus "geklaut" wird. Auch nimmt der Baum Schaden, vor allem wenn man alle Triebspitzen eines Baumes pflückt, - das ist vergleichbar mit Wildverbiß.

 

Also - fragen und gut verteilt sammeln!!   ... auf in den Wald!

 



Traubenkirsch - verdünnsaft

im Mai 2019

 

Die Gewöhnliche Traubenkirsche (Prunus padus L.)  ist ein Strauch oder Baum, der als einer der ersten im Frühjahr blüht, ganz verschwenderisch mit zarten weißen Blütentrauben. Sein Duft ist honigsüß und un"überriechbar'", - ein Bienenparadies! Sehr gut gefällt es ihm am Waldrand, auch eine feuchte Umgebung liebt er.

Als Kinder füllten wir Vasen voll mit dieser zarten, duftenden Pracht! Wir nannten sie "Elsen".

Im Sommer, wenn man schneller ist als die Vögel, kann man die kleinen dunklen Kirschchen sammeln und in Alkohol und Zucker einlegen und nach einem Monat als Likör genießen. - Wenn man nicht schnell genug ist, bekommen die Vögel die unbehandelten Kirschchen : )

Um diesen Schatz zu konservieren, gibt es aber auch die Möglichkeit, einen Sirup zum Verdünnen zu machen:

 

1 Liter Wasser

1 kg Zucker bio weiß, 

eine Doppelhand Traubenkirschblüten

2 Bio Zitronen in Scheiben

eventuell 2 Teelöfferl Weinsäure (Apotheke) - macht den Geschmack lebendiger.

 

Wasser und Zucker aufkochen und etwas abkühlen lassen.

Traubenkirschblüten von den Stielen streifen, Zitronenscheiben und ev. Weinsäure dazugeben und mit dem abgekühlten Zuckerwasser übergießen, über Nacht zugedeckt stehen lassen.

Am nächsten Tag durch ein feines Tuch abseihen, aufkochen und in  blitzsaubere Flaschen füllen, diese liegend abkühlen lassen, beschriften.

 

Die Traubenkirsche hat einen intensiven, blumigen, etwas an Blausäure erinnernden Geschmack, - sie enthält das Blausäureglykosid Amygdalin, welches leicht giftig ist. Zwei Gläser zu trinken, ist unbedenklich, mehr kann Kopfschmerzen verursachen.

Köstlich mit Limetten- oder Zitronenscheiben und Eiswürfel serviert, auch Versuche als Mixgetränk mit diversem Alkohol lohnen sich!

Sirup kann auch Basis sein für Sorbet oder zum Aromatisieren von Torten-Creme  etc.

 

 



Ostereier in natürlichen Farben

Das Nesterl

 

Färbt man Eier schon mit Pflanzenfarben, dann mag man sie auch nicht in eine Kunststoff-Hasenwolle legen ... ein kleiner Waldspaziergang - mit Korb natürlich - und schon hat man alles beisammen: alte bemooste und "beflechtete" Zweige, Efeu und Immergrün und getrocknetes Seegras (mit welchem man früher Matratzen gestopft hat). Moos wäre auch schön gewesen, allerdings gabs das bei mir nur in braun, ist noch nicht grün. So hat mich mein Weg zu Nachbars Holzplatz geführt, wo ich die langen Sägespäne seiner Motorsäge gefunden habe, - auch schön, nicht wahr?

Ein Untersetzer vom Tomatentopf ergibt die Unterlage, darauf baut man ein Nesterl, will mal ein Zweig nicht so richtig am Platz bleiben, kann man ihn mit einem dünnen Draht an einem anderen Zweig befestigen. Die grünen Ranken dazwischen flechten, Sägespäne, Moos, Stroh oder Heu ausbreiten, - fertig!

 

Die Eier

 

Den Hühnern und dir zuliebe kaufe am besten Bioeier !

Hier kannst du die Eier sehen, große Bioeier, kleinere aus Eugendorf von Freundin Angelas Zwerghühnern und Wachteleier von Freundin Doris aus der steirischen Ramsau, am Fuße des Dachsteins, ein total internationales Nest : )

 

Nun zur Farbe

 

ganz links und unten : rostrot durch gelbe Zwiebelschale

links und mitte :  hellblau durch Heidelbeeren aus dem Lungau

mitte rechts : sattes rotbraun durch rote Zwiebelschalen

mitte links und ganz rechts : Kurkumapulver und wenig frische Kurkumawurzel

 

Die Eier, die ich mit Schwarztee (hellbraun) und Randen (ganz zartes grau) gefärbt habe, sind schon aufgegessen, hmmmm! Du kannst sie aber auf dem Bild auf der ersten Seite noch bewundern ...

gratis zum Sammeln: Spitzwegerich, Brennessel, Walnuß, Kamille, Eichenrinde ....

zu kaufen: Krappwurz (rot), Blauwurz, Matetee (kalt anwenden) ...

 

Zur Herstellung

 

Pflanzenteile + -  eine Stunde auskochen, je nach Festigkeit des Materials. Randen und Heidelbeeren ( 2 Eßlöffel auf 1/2 l Wasser) stampfen oder pürrieren, um mehr Farbe zu bekommen. Sud abseihen, einen Schuß Essig dazu und Eier 10 Minuten darin hart kochen oder gekochte Eier darin einlegen.

Hast du wenig Sud, dann verwende schmale Behälter. Die Kratzer auf dem dunklen Ei sind von einem Metall-Löffel, besser einen aus Holz oder Kunststoff verwenden.

 

Ist die Farbe zu deiner Zufriedenheit bzw. die Kochzeit um, dann schrecke die Eier in einer großen Schüssel mit kaltem Wasser ab und reibe sie nach dem Trocknen mit Butter, Schweinefett oder einer Speckschwarte (wie früher) ein, das läßt sie glänzen und erhöht ihre Haltbarkeit. So sind sie bereit zur Übergabe an den Osterhasen!

 

Da schaut das selbstgebaute Schaf  : )

 

 

 



Birkenwasser im Vorfrühling

... und so bekomme ich es :

 

 

In unserer Gegend im späten März oder April, wenn die Birken noch keine Blättchen haben, dann steigt der kostbare, leicht süßlich-trübe Pflanzensaft der Birke die Kapillare hoch, um den Baum zu versorgen. Und hier kann  man mitnaschen, natürlich mit der gebotenen Sorgfalt und Respekt dem Baum gegenüber. Zu empfehlen ist, daß man die Erlaubnis des Baumes und des Besitzers hat. 

 

 

  • Eine gesunde Birke, die abseits befahrener Straßen steht, mit mindestens 25 cm Durchmesser am Stammanfang, wird mit einem 5mm Holzbohrer etwa 3 cm tief in leicht ansteigendem Winkel angebohrt. Zieht man den Bohrer heraus, sieht man schon Saft herauslaufen.

 

  • Man steckt zum Ableiten des Saftes einen Coktail - Trinkhalm mit "Knick" in das Bohrloch und fängt ihn in einer sauberen 1,5 l Flasche auf. Glas wäre noch besser, meine Kunststoff-Flasche ziehrt wenigstens ein Emoto-Kristall.

 

  • Die Größe der Flasche hängt von der Menge des ausfließenden Saftes ab,  es kann sein, daß sie in 24 Stunden schon voll ist oder aber auch nur zu einem Drittel. Sicherer ist eine größere Flasche, die gut angebunden sein muß, da das Gewicht des Saftes schon mal die Flasche vom Baum kickt : ) Ein Expander oder Zurrgurt wäre auch eine gute Möglichkeit.

 

  • Spätestens nach 24 Stunden sollte man schauen, wieviel "Frühjahreswasser" man bekommen hat. Eine Woche lang ein kleines Gläschen auf nüchternen Magen getrunken, schmeckt erfrischend, reinigt das Blut und bringt viele Mineralstoffen in den Körper ein. Auch als Haarkur kann man diese Flüssigkeit verwenden.
  •  nicht vergessen!! Verschließe nach der Erntesorgfältig  das Bohrloch mit Baumharz oder weichgeknetetem Bienenwachs
  • Im Kühlschrank gelagert hält es ca.eine Woche, dann kann man auf Bärlauch oder Löwenzahn umsteigen : )

 

  • Als Zeichen der Dankbarkeit dem Baumwesen gegenüber kann man ein Heilzeichen mit Zweigen legen oder etwas Süßes hinterlassen.

 

  • Diesen Baum soll man erst wieder in 3-4 Jahren anzapfen, um ihn nicht übermäßig zu strapazieren.

 

 

In nordischen Ländern mit ihren birkenreichen Wäldern gibt es auch einen alkoholischen Gärprozess mit Birkenwasser, bei dem am Ende ein Cider-ähnliches, leicht alkoholisches Getränk herauskommt. Sollte man sich mal schlau machen ...  wenn du darüber Bescheid weißt, bin ich für Tipps empfänglich : )

 

 



... wer ist hier der Giersch ????

Alles ist grün und frisch, aber kann man es auch essen???

 

Um Giersch, der ja außerordendlich vielseitig verwendbar ist und ganz würzig schmeckt, genau zu erkennen, muß man einiges Wenige sicher wissen!

Denn links sehen wir nicht nur Giersch ...

 

Das hellgrüne, noch gefaltene Blatt (auf 11 Uhr) ist Giersch, oder doch nicht ??

Die hellgrünen, gefiederten Blätter im Zentrum sind kein Giersch, sie riechen anders, - auch würzig, aber haben einen anderen Geruch... der Stiel ist  im Querschnitt rund ...

 

Die schon offenen "gezähnten" Blätter (auf 9 Uhr und 14 Uhr) in leichtem Graugrün haben 3 x 3 Blätter an einem Stiel, das ist Giersch, sofern der Stiel dreieckig ist ...

 

 

 

und ja, er ist klar dreieckig und duftet nach einer Mischung aus Karottengrün und Petersilie  ...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ja das ist Giersch, hier nochmal sehr gut sichtbar!

 

Aber Achtung: der lange Stiel, an dem im Sommer dann die Blüten sitzen, der ist wiederum rund!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und schaut man hier genau, dann ist der Stiel-Querschnitt rund, die Blätter sind nicht 3 x 3 teilig, der Geruch ist nicht nach Karottengrün, kann also kein Giersch sein ...

 

Das ist vermutlich der Rauhaar Kälberkropf (Chaerophyllum hirsutum), die Doldenblütler sind eine komplizierte Familie...  er ist nicht essbar.

 

und wieder: was ich nicht kenne, das nehme ich nicht !!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

Sieht aus wie Giersch, ist es aber nicht !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 hier wieder Giersch - im Zentrum, die Blätter sind fast immer doppelt dreizählig gefiedert, Ränder gesägt.

 

Verwirrt?

Also ..  Bist du dir nicht  g a n z  sicher, dann nimm die Pflanze nicht mit! Vielleicht kann ich dir im Rahmen einer Wildkräuter-Wanderung weiterhelfen.

Hat man sich einmal intensiv mit einer Pflanze beschäftigt, sie in der Hand gehalten, genau angeschaut, alle kleinen Härchen inspiziert, daran gerochen, sie probiert (wenn nicht giftig, eh klar .. ) fotografiert, die ganze Palette der Sensorik verwendet, - dann erkennt man sie das nächste Mal vielleicht schon auf Anhieb.