Corona Spezial -                             Jede Pause hat seinen Sinn!

... alle paar Tage ein neuer Vorschlag, wie du "Beine vertreten und "Beschaffung von Lebensmittel" unter einen Hut bekommst!

 


Zum Abschminken!

zur Zeit können wir uns viel "abschminken", zum Beispiel in einem gemütlichen Gastgarten sitzen, essen, ratschen und miteinander lachen... 

Deshalb gibt es heute ein Rezept für eine "Abschminke"


Wildkräuter auf dem Teller

Immunstärkendes, kräftigendes Grün - Millionen Kühe können nicht irren!

 

Leber reinigend
Löwenzahnwurzeln, fertig für Frittata, Butterbrot und Salat

Samstag 28.März 20

 

Manche Menschen sind total entsetzt, wenn man vor ihren Augen ein Gänseblümchen, oder schlimmer noch , - ein Baumblatt oder eine Knospe in den Mund steckt. Ganz arg wird es, wenn man eine Wurzel ausgräbt und sie in Scheibchen geschnitten verzehrt. Und doch ist es für viele, - vor allem KollegInnen : ) ganz selbstverständlichen! Die Bitterstoffe, die meist enthalten sind, machen nach einiger Zeit fast "süchtig". Alles eine Sache der Gewohnheit...

WICHTIG im Voraus :

  • Die Pflanzen, die du essen willst, sollst du nicht nur ungefähr kennen, sondern 100%ig! Es kann zu Verwechsungen kommen, auch gibt es viele unbekömmliche bis giftige Pflanzen!
  • Sammle nur in einer sauberen Umgebung, weg von überlaufenen Gebieten, Hunde- und Autowegen, damit du unbedenkliche Schätze heimbringst.
  • Waschen nur wenn es unbedingt nötig ist, spätestens am nächsten Tag aufbrauchen, nicht lange erhitzen.
  • Bei Allergien und Histaminintoleranz etc. sollte man sich nicht überfordern, mit kleinen Portionen und achtsam starten!
  • Auch während einer Schwangerschaft gibt es Einschränkungen.

Hier eine kleine Auswahl dieser Frühlings-Erwecker:

Eine kleine Hand voll Wildkräuter haben bei Weitem mehr Inhaltstoffe als ein ganz großer Kopfsalat, auch wenn dieser bio ist! Die Kräuter müssen der ärgsten Kälte/Hitze und den widrigsten Bedingungen trotzen, müssen Fraßfeinde, Schimmel und Keime abwehren und sich doch so attraktiv gestalten, um bestäubende Insekten und Falter durch Nektar und Duft anzulocken. Die Stoffe, die sie für all diese Aufgaben produzieren, nennt man "sekundäre Pflanzenstoffe".

Das sind entweder Farbstoffe (zB Flavonoide, Anthocyane, Karotine, Chlorophyll....), ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Glycoside, Saponine, Alkaloide und wie sie alle heißen. Einige Begriffe kennt man von Nahrungsergänzungsmitteln oder auch aus der alternativen Medizin. Auch Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sind enthalten - eine Wissenschaft für sich! Diese Stoffe fördern den Stoffwechsel, die Zellreinigung und -regenerierung und auch die Ausleitung von Giften.

 

Aber du musst dich nicht verrückt machen, was wofür ist. Einfach ein kleines Büschel Wiesengrün und auch die Blüten !! täglich in die Ernährung einbauen und schon hast du ein bißchen für das Gesundbleiben getan. Nicht zu vergessen, - die Bewegung an der frischen Luft beim Sammeln  ;-)

 

Du kannst daraus Suppe, Knödel, Salat, Pesto, Nudeln, Kräuteraufstrich, -butter, -salz und Smoothies machen, in den Brotteig und auf das Brot geben, trocknen für Tee oder Grünmehl, etc.

Oder du gräbst eine Löwenzahnwurzel aus, reinigst sie und legst sie in Scheibchen geschnitten auf dein Butterbrot, - unglaublich gut! Und dein Darm jubiliert, weil das enthaltene Inulin DAS Futter für deine Darmbakterien ist!

Du siehst,- es gibt viele Alternativen zu kostspieligen Nahrungsergänzungs- mittel. Auch nimmt dein Körper viel lieber diese naturnahen, puren Stoffe auf, weil er sie als natürlich erkennt! Einfach langsam anfangen, da sich auch der Körper an diese ungewohnte Kost gewöhnen muss, es kann sein, dass die Verdauung ein wenig schneller funktioniert als sonst ; -)


Brot für inteligente faule nr. 1

... ohne viel Mühe zum guten Brot!

 

Mittwoch 25. März 20

Im Gegensatz zu industriell hergestelltem Brot brauchst du nur gutes Bio-Mehl, ein bissl Germ, Salz und Wasser und wer mag, noch Brotklee, Fenchel oder Kümmel - und viel Zeit!

Das hier vorgestellte Rezept fehlt zuhause bei keinem unserer Feste, ob das Weihnachten ist oder Geburtstage, Grillabend  oder einfach eine Einladung zum Essen. Das hat dem Brot den Namen "Festtagsweckerl" eingebracht.

Man nehme für ein Blech / 12 Weckerl:

375 g glattes Weizenmehl  bio

250 ml kaltes Wasser

1 Teelöfferl Salz

1 Brieferl Trockengerm

 

Du mischst alle trockenen Zutaten in einer doppelt so großen Schüssel, der Teig geht stark auf! Wasser dazu, mit Handmixer und Knethaken so lange (2min) mixen, bis ein zusammenhängender Teig entsteht. Kurz mit einer Hand in der Schüssel durchkneten und abgedeckt "kalt" über Nacht (12-18 Stunden) gehen lassen, entweder im Kühlschrank oder im Winterhalbjahr draußen am Balkon.

Am nächsten Tag Backofen auf 220°C Ober/Unterhitze vorheizen, den sehr weichen, blasigen Teig mit Mehl bestäuben und mit einer Teigkarte oder einem Löffel tomatengroße Teigkugerl abstechen, ohne die Bläschen zu zerdrücken, und auf ein Blech legen. Mit Wasser bespritzen und ev. mit Mohn, Sesam, Salz oder Kümmel bestreuen.

Gleich ab in den Ofen, für den Dampf ein paar Löffel Wasser auf den Ofenboden schütten und gleich die Tür schließen, der Dampf macht eine schöne Kruste, ca. 15 min goldgelb backen.

 

Schmeckt auch hervorragend, wenn du dem Teig gedünsteten Zwiebel, Brennesselsamen oder Bärlauch zugibst. Aus langen, dünnen Teigstreifen kannst du Grissini formen oder du teilst den Teig durch zwei und formst 2 Strutzen : )


Dein eigener Salzgarten

Sole aus Salzbrocken einer alten Salzlampe
Sole aus Salzbrocken einer alten Salzlampe

ideal bei diesem kalten Wetter : )

 

Montag 23. März 20

 

Mach dir doch dein eigenes Salz - wie in den Salzgärten der südlichen, am Meer gelegenen Länder. Gerade im "Salzkammergut" gibt es so viele Quellen, um sich gutes Salz in Brocken ("Bergkern") zu beschaffen! In feiner Körnung ist es leider oft sehr teuer, aber es gibt eine Lösung, dazu später...

Der Vorteil zu Meersalz ist seine Naturbe-lassenheit, keine Verschmutzung und kein Microplastik! Allerdings ist es nicht jodiert! Dieses Salz ist absolut unbehandelt und enthält außer Natriumchlorid noch 84 verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente. Es lagert als Überbleibsel aus dem vorgeschichtlichen Urmeer im Berg eingeschlossen, bis es der Mensch an das Licht holt.

 

Die Jägerschaft und die Bauern brauchen für ihre Tiere Salzsteine, sogenannte "Lecksteine", diese besorgen sie sich zB im La...haus, sie kosten weniger als einen Euro pro Kilogramm! Diese großen Brocken sind sehr hart, schwer zu zerkleinern und oft sind kleine Gesteinspartikel enthalten, die zwischen den Zähnen knirschen.

... du kannst  auch eine  Salzlampe zu Brocken verarbeiten:

hier ist das Wasser schon fast verdampft
hier ist das Wasser schon fast verdampft

Einfach die Lampe von Staub befreien, sehr gut abspülen und mit dem Hammer grob zerkleinern.

Zuerst kannst du eine Salzsole machen:

Nimm ein halb mit Wasser gefülltes 1-Liter Gefäß, darin versenkst du einige Salzbrocken und wartest 1-2 Tage, bis sich das Wasser mit Salz (ca. 26%) gesättigt hat, es müssen noch Brocken im Wasser überbleiben! Jetzt nennt man diese Lösung "SOLE".

 

Diese ewig haltbare Sole kann einfach flüssig zum Kochen verwendet werden, zum Zähne-putzen, als Badezusatz oder 1 Teelöffel als  Zusatz zum täglichen Trinkwasser. Ich verwende Sole gerne zur Herstellung von Zahnpaste, hier wirkt das Salz bakterienhemmend.

Jede Tinktur kann man mit Sole anstatt mit Alkohol ansetzten, zum Beispiel ein Ansatz mit Schafgarbe, Wermut und Fenchel. Tropfenweise eingenommen können die Bitterstoffe und ätherischen Öle der Pflanzen die Verdauungsorgane anregen und nach dem Essen für Wohlbefinden sorgen.

Für Streusalz läßt man das Wasser der Sole in einem Gefäß verdampfen und zurück bleibt ein auskristallisiertes, grobes Salz, welches man trocken mit einem Mörser oder einer Küchen- maschine leicht zerkleinern kann.

 

Für Kräuter- bzw. Blütensalz nimmt man getrocknete Pflanzenteile und mixt sie gemeinsam mit dem trockenen Salz ganz fein und füllt alles in kleine Gläschen, die man beschriftet und lichtgeschützt lagern kann.



Corona - Panik oder Chance ?

- dieser Virus macht vieles anders und läßt uns nachdenken !


Samstag 14. März 2020

 

Es ist wie es ist ...

eine Kunstfertigkeit des Menschen war schon immer, zu reagieren wenn es darauf ankommt. Genau das passiert jetzt. Wäre das nicht so, hätte der Mensch nicht so lange Zeit den Widrigkeiten der Welt trotzen können. Wissen, Einfallsreichtum und Mut sind die Zutaten.

 

Wenn da nicht die Angst wäre ...

Angst ist ein Schutzmechanismus, um uns vor unbedachten Handlungen zu bewahren und uns bei Gefahr wachsam sein zu lassen, aber Angst soll nicht lähmen!

Deshalb verwenden wir doch alle verborgenen Fähigkeiten, die wir in uns tragen, unsere Ideen und unsern Mut, um das eigene Leben wieder in die Hand zu nehmen. Ob man Brot bäckt und es z.B. gegen Eier vom Nachbarn tauscht, - vor allem das Tauschen wär doch wieder mal eine gute Form des Warenverkehrs. Das hat auch eine soziale Komponente : )  oder einfache Heilmittel aus Pflanzen selber herstellen, - wie es früher einmal üblich war - das läßt uns wieder Mut schöpfen und die Verbindung zu unserem Lebensraum spüren. Sich bewußt werden, wie wenig man braucht, um gut zu leben.

 

- Und es läßt uns auch erkennen, dass man Vieles selber in der Hand hat!

... im wahrsen Sinn des Wortes.

 

Ein kleines, wichtiges Video zum Thema CORONA auf  

https://www.youtube.com/watch?v=3w7aONfIsQA

es wird darin ausdrücklich um Verbreitung gebeten, schau es dir an!

 


Die neuen workshops 2020

 Lernen und arbeiten, zusammen Zeit verbringen - Neues erfahren!

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Kernseife, Natron, Essigreiniger, selber gemachte Putzlappen, Rosskastanie, Efeu zum Waschen

 NEU NEU NEU NEU NEU NEU NEU

 

Ökologische Putzmittel

 

Ein neuer Workshop über natürliche Haushaltsreiniger  - hier erfährst du, wie du deine grundlegenden Mittel zum Saubermachen selber herstellen kannst. Essigreiniger für Bad und WC,  Pulver für den Geschirrspüler, Allzweckreiniger und Waschpulver werden unsere Themen sein, - rechtzeitig zum Frühlingsputz : )

 

Aber auch im restlichen Jahr hat man genug Gelegenheit zur Verwendung von Essigreiniger & CO.

Gar keine Zauberei, -  mit nur wenigen, preiswerten Rohstoffen, welche meist gut verträglich sind - für dich und Mutter Erde!

Info & Anmeldung >>>

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 Naturseife zum Duschen und Händewaschen

 

 

Kaltverseifte Seife für den Eigengebrauch, mit ätherischen Ölen beduftet, mit natürlichen Farben gefärbt, mit Blüten und Kräutern aufgewertet - selbst bestimmen, welche Rohstoffe man in der Seife verarbeiten möchte.

Meist wird Kernseife und Seife mit Hilfe von Palmöl hergestellt - Palmöl wird bei meinen Seifenkursen NICHT verwendet!

 

Erweiterter Kurs am 21.3.2020 incl. Heißverseifung

Eine Heißverseifte kann am nächsten Tag schon verwendet werden! Eine interessante Sache : ) Anmeldung & Info >>> 

 

Nachweislich ist ein einminütiges, gründliches Händewaschen mit Seife mindestens so wirksam wie die Verwendung von Desinfektions-Lösungen zur Abwehr von Viren und anderen Krankheitskeimen : )

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Sauerklee, blühend, Waldvegetation, Sauerklee essen, Blüten im Wald

 Wildkräuterwanderung im Salzburger Land

 

Durch Wiese und Wald streifen und je nach Jahreszeit Pflanzen mit ihren Blüten und oft wohlschmeckenden Blättern und Wurzeln erforschen, Wissen aus der Volksheilkunde auffrischen und kleine, selbstgemachte "Beutestücke" heimnehmen - das wär doch was?       

Info & Anmeldung >>>Weitere Termine auf Anfrage : )

Katzenpfötchen, Almwanderung, Almpflanzen, Bergvegetation

 

 

Auf einen Almspaziergang

begleite ich sehr gerne Interessierte, um die, speziell in diesen höher gelegenen Gebieten lebenden Pflanzen vorzustellen.

Silbermantel, Johanniskraut, Quendel und verschiedene Nadelbäume kann man ebenso bestaunen, wie auch eine grandiose Aussicht vom Bayrisch-Österreichischen Alpenvorland bis weit ins Innergebirg.

 

 Auf Anfrage >>>

 


Ein wunderschönes                  Neues Jahr 2020 uns allen!

 

... wir haben es in der Hand, wie es werden soll!

 

Gute Vorsätze ... ja eh!  Die erhöhen den Druck und den haben wir ja genug, oder?

Und doch läßt uns ein Neuanfang wieder stärker und mutiger werden, da wir Altes abgeschüttelt und zurückgelassen haben; der Rücken streckt sich aus seiner gebückten Haltung, die Sicht geht weiter nach vorne!

 

Die Anforderungen, sich auf dieser wunderbaren Erde mit Respekt und Weisheit zu bewegen, - sie sind gar nicht so neu. In den 70er Jahren schilderte einer meiner Hauptschul-Lehrer schon ein Szenario, das der heutigen Situation ähnlich ist. Von Aludosen bis "Sollbruchstellen" an Gebrauchsgegenständen, Konsum um jeden Preis. Der Raubbau an unserem Planeten findet oft weit weg in anderen Kontinenten statt, das hat keine Auswirkungen auf uns - also egal! Was hat das mit uns zu tun? - Ist das wirklich so?

Und man stelle sich vor, jeder hätte neben seinem Haus oder Wohnung den Berg Müll liegen, den er verursacht... da hätten wir schon lange effiziente Lösungen. So verschwindet alles in orangen LKWs und alles ist gut! ???? 

Oder die Diskusionen der verschiedenen Regierungen der Wirtschaftsmächte. Ziele bis 2050, da soll dann alles besser werden... sollten nicht die Gesetzemacher die Verbesserung noch erleben können?? Alles wird über den eigenen Horizont geschoben - "geht mich nix mehr an..."

Oder sich über Greta Thunberg lustig machen... Ist es das?

 

Wir können einfach nicht mehr sagen: "Ich würde es ja tun, aber was ändert das schon, wenn ich versuche die Dinge richtig zu machen? Das hilft doch nicht!" 

 

Wir bestimmen die Art und Weise, wie wir uns auf unserem wunderbaren Planeten bewegen und leben! - Und was wir an unsere Kinder und Enkel weitergeben...                                                          

In diesem Sinne:
Was keiner wagt, das sollt ihr wagen
Was keiner sagt, das sagt heraus
Was keiner denkt, das wagt zu denken
Was keiner anfängt, das führt aus

Wenn keiner ja sagt, sollt ihr's sagen
Wenn keiner nein sagt, sagt doch nein
Wenn alle zweifeln, wagt zu glauben
Wenn alle mittun, steht allein

Wo alle loben, habt Bedenken
Wo alle spotten, spottet nicht
Wenn alle geizen, wagt zu schenken
Wo alles dunkel ist - macht Licht!
Lothar Zenetti, dt.Theologe, * 1926 +2019
vertont von Konstantin Wecker

impressionen aus slowenien

... viel Grünes und wenige Menschen

 

30. Mai 2019

 

Die "BRDA", ein kleines Weingebiet westlich der Soca an der Grenze Slowenien/Italien ist ein kleines Juwel und wenn man ein wenig wandert, - für jeden Pflanzenjäger ein lohnendes Jagdgebiet!

Unzählige Orchideenarten, Wiesen aus Diptam, gelbes Labkraut, Osterluzei, mehrere Arten von Schneerosen und ganz Vieles mehr ist zu sehen, dabei wird man von Vogelstimmen begleitet, die man noch nie gehört hat.

Es gibt jede Menge sauberes Wasser, in dem man auch schwimmen kann, allerdings ist das eher eine Kneippkur ... Das erfrischende Wasser läuft dabei von einem steinernen Becken in das andere - finden muss man es halt : )

Auch die Kulinarik kommt nicht zu kurz, man spürt beim Essen den italienischen Einfluss und ab und zu blitzt unsere versunkene Monarchie hervor. Es scheint mir, die Slowenen haben den Bezug zur Produktion ihrer Lebensmittel nie verloren und präsentieren diese mit Stolz und Wertschätzung. Während des Essens sind immer wieder Leute mit kleinen Kisterln voll mit Spargel, Erdbeeren oder Eiern hereingekommen, ... wie ich schon sagte - ein Paradies!

 


Brrrr!

 Pankrazi, Servazi, Bonifazi und die Kalte Sophie 

Feuersalamander

Servatius, 13. Mai 2019

 

 

Uiuiui ... heuer nehmen die Eisheiligen ihre Arbeit ganz schön ernst!  Auch "Eismänner" werden sie genannt - es sind die Namenstage von Bischöfen bzw. Märtyrern aus dem 4. und 5. Jhdt. und stellen ein Wetterphänomen dar; kalte Luft aus dem Norden findet um diese Zeit ihren Weg nach Europa und verursacht oft enorme Temperaturstürze, manchmal sogar mit Bodenfrost oder Schneefall. Was einen nur zögerlich die selber gezogenen Salat-, Tomaten- und Zucchinipflänzchen nach draußen stellen läßt. Auch Balkonblumen und Pflanzen frisch aus dem Gewächshaus bekommen um diese Zeit leicht die Gänsehaut.

In der Wildnis neben unserem Haus hat es einen Feuersalamander "kalt" erwischt. Aus einem Erdloch gekrabbelt, bewegt er sich wie selbstverständlich auf dem frischen Schnee.

 

„Ehe nicht Pankratius, Servatius und Bonifatius vorbei,

ist nicht sicher vor Kälte der Mai.“

 

... und trotzdem ist das Wachsen nicht aufzuhalten!


frühlingsblüher

Zarteste Kräuter zum Essen in Hülle und Fülle

essbare Wildpflanzen

Sonntag, 24. März 2019

 

Solange die Blätter der Bäume und Sträucher noch in den Knospen stecken, nehmen die "Frühlingsblüher" ihre Chance wahr. Sie nützen die schattenfreien Wald- und Wiesenzonen und die warmen Sonnenstrahlen, um schnell und kräftig zu wachsen. Bevor Blätter dann den Boden beschatten, haben sie längst ihre Samen gebildet und können sich weiter vermehren.

 

Die bekanntesten essbaren Vertreter sind unter anderem die Schlüsselblume, das Scharbockskraut, Bärlauch, Veilchen, Gänseblümchen und Lungenkraut.

 

Bevor das Scharbockskraut strahlend gelb blüht, kann man die zarten, fett glänzenden

Scharbockskraut - Ranunculus ficaria
Scharbockskraut - Ranunculus ficaria

Blättchen roh in Salaten, Smoothies oder

Kräuterpasten essen. Sie sind reich an

Vitamin C, gerade recht nach einem langen Winter, wirken blutreinigend und verscheuchen die Frühjahrsmüdigkeit.

 

Sobald aber das Pflänzchen zu blühen beginnt, entwickelt das Hahnenfußgewächs den Giftstoff Protoanemonin und ist ab da roh nicht mehr bekömmlich, getrocknet jedoch baut sich der Giftstoff ab.

 

"Scharbock" ist ein alter Begriff für Skorbut, - ein Hinweis auf die Verwendung als

VitaminC-Spender, den schon die Seefahrer auf ihren langen Reisen auf den Weltmeeren genützt haben.

Nicht essbar, aber wunderschön sind Seidelbast,  Buschwindröschen,  Leberblümchen, Lerchen- sporn, Schneerose,  Blau- und Gelbsternchen, Schneeglöckchen und die  Frühlingsknotenblume. 

 

 


Die Schwarzpappel - Populus nigra

die knorrige Auenbewohnerin

Rosenmontag, 4. März 2019

 

Kennst du die Schwarzpappel? Diese imposante Baumart mit knorriger Rinde ist vielen Menschen gar nicht so geläufig. Sie wächst gerne in feuchten, sandigen Gebieten, die vielleicht manchmal überschwemmt werden. Auch an Bachrändern und in Auen kann man sie finden. Jetzt im Frühling, wenn sich die Sonne schon warm anfühlt, schwellen ihre Knospen und beginnen langsam ihr Wachstum.

 

 

Drückt man eine frische, sonnenwarme Knospe zwischen den Fingern, quillt an der Spitze ein zähflüssiges, orangefarbenes, balsamisch duftendes Harz hervor. Der Baum braucht es, um die Knospen den Winter über vor Kälte, Freßfeinden und Schädlingen zu schützen. Sind doch die Knospen seine Überlebensgarantie, denn an diesen Zweigspitzen findet sein Größenwachstum statt.

Kostet man dieses Harz, schmeckt man es auch noch nach einer Viertelstunde im Mund, ganz typisch nach Propolis, - scharf und medizinisch.

 

Dieses Baum-Harz wird von Bienen gesammelt und zur Herstellung von "Propolis" - dem Bienen-Kittharz verwendet. Damit überziehen die Bienen Ritzen und Oberflächen im Bienenstock, um ihn gesund und keimfrei zu halten. Dieses Bienen-Kittharz kann in hochprozentigem Alkohol gelöst und als Propolistinktur bei schlecht heilenden oder stark entzündeten  Wunden (Kratzer von Katzen!), Halsschmerzen, Infekten, Fieberblasen und vielem mehr verwendet werden.

 

- Genauso kann man mit diesem orangen Knospenharz vorgehen und für dieselben Anwendungs- gebiete eine vegane Tinktur herstellen. Schwarzpappel-Salbe mit dem Knospen-Ölauszug und ein wenig Tinktur, ergibt ein Mittel aus der Volksheilkunde und wird unter anderem bei Glieder-schmerzen und zur Wundheilung verwendet.

 

Getrocknete Knospen in einer Räuchermischung entfalten einen angenehmen, balsamischen Duft,  reinigen die Raum-Atmosphäre von Keimen und Spannungen. Der Raum ist danach spürbar heimeliger.


Fasching in Grün ...

die schönsten Kostüme haben ja doch die Pflanzen : )


wild - grün - sonnenhungrig!

Sie stehen schon in den Startlöchern

Frühlinspflanzen
Weiße Pestwurz

Vorfrühling 2019

 

Nach diesem "Winter wie früher" sind noch  manche Gebiete dick unter dem Schnee vergraben. Je näher man der Stadt Salzburg kommt, desto mehr spürt man den Frühling. Es juckt in den Fingern, die Samen und Saatschalen werden schon bereitgestellt um bald mit dem Sähen der Kulturpflanzen loszulegen.

Man hat schon unbändige Lust, selber geerntetes Grün zu essen, und sei es nur etwas Vogelmiere oder ein wenig junger Bärlauch. Es heißt jedoch noch ein bißchen warten...

Kaltverseifung, Heißverseifung, Naturseife
Seife rühren für den Eigengebrauch

Bis es soweit ist, habe ich ein paar Termine zusammengestellt, bei denen wir noch ohne frisches Pflanzenmaterial auskommen.

 

 

         >> Terminübersicht >>

 

 


einatmen - zur ruhe kommen....

 - sich sammeln für den neuen Start

 

 Die Natur in uns entdecken

 

 

°°°

 

Auch wenn wir uns manchmal

getrennt von der Welt empfinden,

sind wir dies doch niemals.

Unser Herz schlägt im Rhythmus der Welt und unser Atem ist

ein Verwandter des Windes.

 

°°°

 

 

Auszug aus "Natur und Heilen" 2/19 von

Jennie Appel, Schamanin und spirituelle Autorin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


gedankenloses "Aufräumen"

... die Geschichte einer unglaublichen Zerstörung.

Wechselblättriges Milzkraut - Chrysosplenium alternifolium; Gewöhnliche Pestwurz - Petasites hybridus
Wechselblättriges Milzkraut - Chrysosplenium alternifolium; Gewöhnliche Pestwurz - Petasites hybridus

im Spätherbst 2018

 

Eine Apotheke für Mensch und Tier ...

 

Eine Fläche von fast zwei Fußballfeldern, "ungenutzt, verwildert, - eine Gschtättn".

Jedoch bei genauerem Hinsehen ein Biotop,

- ein weitgehend ungestörter Lebensraum für Pflanzen und Tiere aller Größen. Sogar eine Rehgeiß zieht ihre Zwillinge in einem schmalen Streifen von 20 Metern zwischen der Landes- straße und einer Zufahrt auf, geschützt von Weiden- und Himbeerbüschen.

Grasschwertel oder Binsenlilie - Sisirynchium angustifolia
Grasschwertel oder Binsenlilie - Sisirynchium angustifolia

Die Vielfalt an Pflanzen auf dieser lehmigen, wechselfeuchten Fläche ist erstaunlich!

Eine ganze Hausapotheke hat sich hier  versammelt. Man findet diese Pflanzen überall, aber nicht alle zusammen auf einem so kleinen Areal. Hier ein kleiner Auszug mit Bildern ...

 

°Rossminze  (Mentha longifolia)

°Bärlauch (Allium ursinum)

°Schlangenknöterich (Bistorta officinalis)

°Schilfrohr (Phragmites div.)

°Gänsefingerkraut (Argentina anserina)

°Echtes Johanniskraut (Hypericum perforatum)

°Schmalblättriges Weidenröschen (Epilobium angustifolium)

°Knotige Braunwurz (Scrophularia nodosa)

°Wald-Engelwurz (Angelica sylvestris)

°Sumpfdotterblume (Caltha palustris)

°Gewöhnlicher Blutweiderich (Lythrum salicaria)

°Mädesüß (Filipendula ulmaria)

°Malve (Malva sylvestris) °Steinklee (Meliotus officinalis) °Binse - Juncus, °verschiedene Storchenschnabelarten °Echter Baldrian (Valeriana officinalis) °Hohler Lärchensporn (Corydalis cava) °Echter Dost (Origanum officinalis) °Geflecktes Knabenkraut (Dactylorhiza maculata) und viele Arten mehr.

Jagd-, Brut- und Lebensgebiet von Reh, Fuchs, Marder, Bussard & Waldkauz, Vogelarten, Hummeln, Wildbienen, Libellen, Ringelnatter, Schlingnatter, Kreuzotter, Eidechse, Feuersalamander, Kröte und Frosch, Krebse im paralell dazu fließenden Bächlein, unzähligen Schmetterling- und Insektenarten.

dann wurde aufgeräumt

 

Das ist das Ergebnis, wenn Menschen glauben, die Natur "aufräumen" zu müssen! Aber ich weiß... SIE kommen wieder, füher oder später!

passend dazu eine Parabel aus dem

Schremser Magazin "Brennstoff" N° 54/19:

 

Vom Ende der Welt...

 

In einem Wanderzirkus brach Feuer aus. Es bestand die Gefahr, dass es auf die Felder übergreifen und damit auch das Dorf in der Nähe bedrohen könnte. Der Zirkusdirektor schickte daher den Clown, der schon für die Vorstellung geschminkt und gekleidet war, in das Dorf.

 

Hals über Kopf rannte der Clown auf den Marktplatz und rief: "Der Zirkus brennt, der Zirkus brennt! Kommt sofort und helft alle, das Feuer zu löschen!"

 

Doch die Dorfbewohner hielten das Geschrei des Clowns nur für eine neue Idee, möglichst viele Zuschauer in die Vorstellung zu locken. Der Clown, dem zum Weinen zu Mute war, beschwor die Leute. Er versuchte ihnen klar zu machen, dass dies kein dummer Spaß, sondern bitterer Ernst sei, es brenne wirklich.

 

Doch je mehr er sie anflehte "Helft! Bitte helft schnell", desto mehr Menschen blieben stehen.

Sie fanden, er spiele seine Rolle ausgezeichnet, bis das Feuer auf die Felder übergriff und auch das Dorf, für das jede Hilfe zu spät kam, in Flammen aufging.

 

Sören Kierkegaard, 1813 - 1855

 


szenen einer seife

... so entsteht ein wichtiger Teil unserer täglichen Körperpflege

 

 April 2018

 

Anhand von Bildern zeige ich in diesem Beitrag die wesentlichen Schritte der Seifenherstellung im "Heißverfahren". Die Fotos wurden von Teilnehmerin Anke Eder während eines Kurstages an der Vitalakademie Salzburg, wo ich Referentin bin, gemacht und mir dankenswerterweise zur Verfügung gestellt, - hatte gerade keine Hand frei : )

Die Kombination von Ölen, Fetten und Lauge ergeben gemeinsam mit ätherischen Ölen, Kräutern und bunten Blüten eine einfache, pflegende Seife für den täglchen Gebrauch. Mit der richtigen Herangehensweise und der nötigen Sorgfalt ist es jeder/m möglich, so ein schäumendes Stückchen herzustellen. Es genügt, eine normale Küchenausstattung und einige Stunden ungestörte !! Zeit zu haben.

Am 16. Mai 2018 geht es in meiner Kräuter-Werkstatt wieder um dieses Thema. Willst du Genaueres wissen, dann kannst du dich hier informieren -->


Fichte und tanne

Knospen & Triebe von Bäumen

 

Mittwoch 25. April 2018

 

Während das ungewöhnlich heiße Wetter dieses Frühlings Narzissen neben Maiglöckchen und Flieder gedeihen läßt, kann man direkt zusehen, wie sich die Baum-Knospen  öffnen. Man hat muß sich mit der Ernte der Knospen ganz schön tummeln, um für alle  Präparate, die man machen wollte, auch welche zu haben...

Tannenknospen
Tannenknospen

Gerade Fichte und Tanne geben uns in verschiedenen Zubereitungen ihre Kraft weiter. Sie sind große Heiler und Ernährer. Lange in Vergessenheit geraten, kommt ihr Glanz heute wieder ein wenig zum Vorschein.

Früher war das "Tannenkries" (Tannen- zweige) - unter anderem ein wichtiges Futter für Rinder. Es trug zur Gesund- erhaltung der Herde bei und war gleichzeitig das ganze Jahr verfügbar. Auch vor dem Haus als Fußabstreifer oder Besen, - absolut abbaubar - wurde es verwendet. Die Grasweide löste die Verwendung von Bäumen als Tierfutter ab.

 

Durch einen Vortrag von Dr. Angelika Prentner, Leiterin der "Apotheke zur Gnadenmutter" in Maria Zell inspiriert, habe ich mit Fichtenknospen - die ganz kleinen mit den braunen Häutchen - und Tannenknospen - mit einer feinen, durchsichtigen Umhüllung -  einige Sachen probiert.

Fichtenknospen
Fichtenknospen

Die Baumknospen beider Bäume bringen Silizium in den Körper, um Gewebe, Muskeln und Knochen zu stärken. Einfach gesammelte Knospen zügig an der Luft trocknen lassen und einen Teelöffel voll über den Tag verteilt gut gekaut essen.

 

Danach sind die einige Zentimeter langen, hellgrünen Triebe an der Reihe. Daraus kann wunderbarer "Maiwipferl-Honig" gemacht werden, - die vegane Art "Honig" zu essen!

 

Ein alkoholischer Auszug aus einem ganzen Tannenzweig ergibt einen reinigenden, duftenden  Raumspray, der gleichzeitig auch zum Putzen und Desinfizieren - zB. nach Krankheit verwendet werden kann.

 

Aber Achtung! Im eigenen Wald kann man ernten wie man will, sammelt man jedoch in einem fremden Wald, ist es von Vorteil den Besitzer zu fragen! Wald und Wiese sind wie unser Garten, nur größer. Und niemand mag es, wenn daraus "geklaut" wird. Auch nimmt der Baum Schaden, vor allem wenn man alle Triebspitzen eines Baumes pflückt, - das ist vergleichbar mit Wildverbiß.

 

Also - fragen und gut verteilt sammeln!!   ... auf in den Wald!

 


der Geschenkskorb der Natur füllt sich !

vorne die weibliche Nabe, dahinter die pollenspendenden "Würstel"
vorne die weibliche Nabe, dahinter die pollenspendenden "Würstel"

Kräuterwanderung & Seifemachen

 

Mitwoch 14. März 2018

 

Sobald der Schnee das "Feld geräumt hat", zieht es uns wieder hinaus ins Freie!

Glücklich und hungrig nach frischer Luft und Sonne stecken wir unsere Hände in die noch sehr feuchte Erde. Wir entdecken im Garten schon die ersten blaßgrünen Blätter der Tulpen, die Blüten der Zwerg-Iris recken schon neugierig ihr Blau in den Himmel. Auf trockenen, sonnigen Waldböschungen sind die Schneerosen in Hochblüte und zeugen vom Vorfrühling. Ein Zeichen dafür ist auch die Blüte der

Hasel ,- kleine Knospen mit winzigen, knallroten Fäden dran, warten auf die Pollen der "Würstel" wie im Volksmund die männlichen Staubgefäße genannt werden, um so befruchtet im Herbst köstliche Nüsse zu tragen.

 

So ist es auch für mich an der Zeit, die Ideen in konkrete Taten umzusetzen. Du findest hier schon einmal einige Termine für Wildkräuter-Wanderungen, Themen- Kräuterwanderungen und Seifenherstellung.

Bei einer Themen - Wanderung gibt es im Anschluß noch was zu tun... Passend zur Jahreszeit werden wir noch zB. eine Salbe machen oder zusammen etwas kochen und danach verspeisen. Auch bin ich seit kurzem stolze Besitzerin einer Destille, auch die wird dabei in Juni/Juli ausprobiert

 

... Hier findest du eine Zusammenfassung aller Termine und Themen -->


Engelchen und Teufelchen

Bärlauch und Aronstab
Bärlauch und Aronstab

Sonntag 11. März 2018

 

Bärlauch gegen Aronstab

 

Wenn die Beiden Schulter an Schulter jung in der Au stehen, könnte man meinen, es sind Geschwister. Ein fataler Irrtum...

Bärlauch (Allium ursinum), den siehst du in der Bildmitte, hellgrün mit länglichen, auf der Oberseite glänzenden, auf der Rückseite matten Blättern mit Längsrippen. Er hilft uns wunderbar und auf schmackhafte Weise die Winterschlacken aus dem Körper zu transportieren.

Gefleckter Aronstab (Arum maculatum) - im Bild etwa auf 5 Uhr, hingegen hat dreieckige, spaten- förmige Blätter, die ganz jung auch eingerollt aus der Erde kommen, schnell hingeschaut dem Bärlauch nicht unähnlich. Auch bevorzugt er die selben Bodenverhältnisse wie Bärlauch. Empfindliche Menschen können schon bei Berührung entzündliche Stellen/Blasen auf der Haut bekommen; irrtümlich verspeist, schwellen Lippen und Mundschleimhaut an, gefolgt von Herzbeschwerden, Krämpfen, Erbrechen.

Nicht minder giftig sind Maiglöckchen, Schneeglöckchen, Herbstzeitlose, - vor allem im jungen Stadium - dem Bärlauch sehr ähnlich, wenn man nicht genau schaut!

Also... nur sammeln, wenn man Bärlauch hundertprozentig kennt und dann bei der Ernte nicht büschelweise rupfen, die Gefahr giftige Pflanzen mitzunehmen ist sehr groß! Auch werden beim stielweise Pflücken die Wurzelzwiebelchen geschont, -wir wollen ja nächstes Jahr wieder ernten!

 

Wenn du mehr über die Essbarkeit von Wildpflanzen und -Früchte erfahren möchtest, kannst du zu den vorgeschlagenen Terminen bei einer Wildkräuterwanderung mitmachen.

 


Wer lange nagt kommt auch ans Ziel ...

das Werk eines Biebers in der Au, - ohne Abgase!
das Werk eines Biebers in der Au, - ohne Abgase!

im Frühjahr 2018

 

Nach einer schöpferischen Pause, in der ich viele Wegerl gegangen bin, - mit Freunden,  zu zweit, aber auch allein, bin ich wieder da.

Ich habe Vieles gelernt, über mich und Andere, aber das Schönste ist ... ich habe auch eine ganze Menge über lebendiges Grün erfahren und probiert.

Was die Alten getan haben und wie man es seit Neuestem tut, das eine kann man essen, das andere kommt in die Volksheilkundeapotheke und mit dem Anderen wird man 100 Jahre alt - gesund alt.

Die Kräfte der Wildkräutern sind keine Zauberer. Sie verlangen von uns nur Konsequenz in der Verwendung, zB. in Zeiten, in denen alle husten und schneuzen. Oder als häufige Zutat auf dem Teller. Genau da helfen sie in unserem Körper, sich selber zu helfen.

 

In der Vorsorge steckt die Weisheit:

Besser ich kümmere mich um eine Gesundheit als um viele Krankheiten!

          Kräuter sind gute Freunde in der Not und ständig erreichbar! Auch ohne Mobiltelefon : )


Du möchtest nichts versäumen?

Die Termine sind wegen Corona abgesagt.

 

Sende mir eine e-mail und ich informiere dich, sobald alles wieder im Lot ist und es neue Termine gibt   : )


Sollte ein Workshop ausgebucht sein, führe ich eine Warteliste, auf der man nachrückt, sobald ein Platz frei wird.


  neu neu neu öko-putzmittel

 

voraussichtlich wieder ab Mai / Juni

 

Ökologische Reiniger

Info & Anmeldung >>

 


naturseife selber machen

 

Seifenworkshops 2020

 

      Mittwoch I 29. Jänner

 

Donnerstag   I 13. Februar

ausgebucht / Warteliste : )

 

      Samstag I 21. März

ausgebucht / Warteliste : ) 

 Heißverseifung zubuchbar !

  ausgebucht / Warteliste : ) 

  leider abgesagt!!

 

neue Termine voraussichtlich

wieder ab Mai / Juni

 

 Kräuterseifen Workshops

Info & Anmeldung ->

 


 Wildkräuter   Wanderungen 2020

    

Mittwoch  I   6. Mai 20

14.00 bis 17.00 Uhr

 

 ... oder nach Anfrage      

 

Wildkräuterwanderung

Info & Anmeldung >>




DAS Projekt für Juni ...

Do. 1. Juni 2017

 

Nußschnaps : )

 

Bald ist es soweit! Spätestens bis Johannis am 24. Juni sollte man die grünen, noch weichen "Johannisnüsse" ernten, schneiden und zusammen mit Gewürzen und Kandis in Alkohol versenken....

Man kann jetzt Ausschau halten, wo ein Walnuß-Baum so viele Früchte trägt, sodaß 20 Stück nicht fehlen. Glücklich der, der einen Baum besitzt und dieser Baum auch unbeschadet den Frost überstanden hat.

Nach 40 Tagen ist der Alkohol grasgrün/braun gefärbt und wird abgeseiht. Fehlt noch Zucker, so wird dieser mittels Läuterzucker zugeführt, der gewonnene Schatz in hübsche Flaschen abgefüllt und zum Reifen weggestellt. Wunderbar nach einem üppigen Essen zur Verdauungshilfe. So richtig mild und rund ist er eigentlich erst nach einigen Jahren, - sofern er dann noch da ist : )

Und jetzt ist auch noch Zeit um einen Salat aus Wildkräuter, Baumblätter und Blüten zu genießen. Dazu verwenden wir die zarten oberen Pflanzen-teile, die eine geballte Ladung an Vitalstoffen in sich tragen!

Ulme, Linde, Buche und Maiwipferl, auch Labkraut und Brennessel, Wiesenbocksbart und Gänseblümchen, Löwenzahnblüten und Goldnessel, alles ist für uns da!

Mit einer leichten Marinade aus Himbeeressig - natürlich selber gemacht! - und einem zarten Nuß- oder Olivenöl ein Hochgenuß ...

 

 


Weiß raus und Grüüüüün rein!

feiner Sauerklee im Schutz von bemoosten "Baumzehen"
feiner Sauerklee im Schutz von bemoosten "Baumzehen"

Do. 20. April 2017

 

 

 Der Tisch ist gedeckt! 

 

 Start der Wildkräuter - Wanderungen 2017

 

Nicht nur Bärlauch, auch andere wunderbar zarte Köstlichkeiten konnte ich heuer schon für unsere Ernährung einsetzen. Löwenzahn-Herzen und Blütenknospen, Lindenknospen und Blätter, Schlüsselblumen und Duftveilchen für Tee und kandiert für Pralinen und Torten, Giersch, Labkraut, Schafgarbe, Scharbockskraut, Sauerklee, Gundelrebe und Knospen von der Schwarzen Johannisbeere, - alles unglaublich frisch und zart, perfekt um es zu verspeisen : )  - dazu ein Zaubertrank für die Blut- Reinigung im Frühling: Birkenwasser!

Wenn du auch in diesen Genuß kommen möchtest, dann schau mal bei denTerminen, vielleicht hast du

ja Zeit ... sobald der Schnee weg ist, können wir schon wieder ins Grün!

 

Ja, da glaubt man schon an ein "frühes Jahr", doch man hat die Rechnung ohne den April gemacht... weiß statt grün, - es schmerzt, diese zarten Pflänzchen unter einer schweren Bettdecke aus Schnee zerdrückt und geknickt zu sehen. Aber sobald die Sonne wieder hervorlugen darf, ist der Spuk vorbei.

Ich erinnere mich noch gut an meine Schulzeit, da durften wir den Kampf des Frühlings gegen den Winter zeichnen, genauso erlebe ich es jedes Jahr wieder...

 

Hoffen wir für alle Blumen-, Wein-, Obst- und Gemüsebauern, daß sie glimpflich davonkommen, denn soviele Wildpflanzen wir auch nutzen dürfen, - was wäre unser Leben ohne einem prächtigen Blumenschmuck für die Hochzeit, einen saftigen Apfel, einen gesunden Brokkoli oder ein Gläschen Wein? Traurig wäre das! So bitten wir um einen guten Ausgang dieser Wetterkapriolen unseres April-Schlingels!

 

 



... ein wenig Farbe zu Ostern?

Gründonnerstag 2017

 

Wenn man, zum Beispiel wie jedes Jahr, schöne Eierfarben kauft - schon eineinhalb Monate vorher, damit man auch wirklich dieses wunderbare Karmosin und Scharlachrot bekommt, und dann diese Schätze an einen Platz legt, an dem man sie SICHER findet ... dann ist es besser, man hat eine Alternative, FALLS man die Farben ZUFÄLLIG nicht mehr findet ...  das passiert mir fast jedes Jahr, - die Farben tauchen dann auf, wenn ich die besonders schönen Keksausstecher für Weihnachten suche ... erraten - die finde ich dann zu Ostern beim Farbsackerl-suchen. Ein ewiger Kreislauf : )

 

Hat aber den Vorteil, daß man die oben genannte Alternative zum Einsatz bringen kann. Hier findest du natürliche, ungiftige Tipps zum Nulltarif für das Färben der Eier!  hier  >>>>

Das Foto hätte ich gerne schöner, aber in der Eile hat die Osterhäsin nur mit dem Handy ein Bild gemacht. Was soll's, am Besten probiert man es selber, die Farben werden sowieso jedesmal anders, doch in jedem Fall wunderschön!!


Maria Lichtmess  -  Imbloc

Foto: Marcus Scheuerer
Foto: Marcus Scheuerer

Do. 2. Februar 2017

 

Heute ist Maria Lichtmess. Früher war das der Tag, an dem Dienstboten, Knechte und Dirnen ihre Arbeitstelle wechseln konnten oder mußten. Die, die am Hof behalten wurden, bekamen unter Umständen  "a Drogeld" -  eine Prämie sozusagen. Die anderen zogen weiter und konnten hoffentlich an einem anderen Hof neu anfangen, - sicher keine leichte Aufgabe.

 

Dieser Neuanfang fällt in eine Zeit, in der die Sonne merklich höher steht, sie wärmt schon ein wenig und sie schafft es, dem Schnee ein paar Tränen zu entlocken.

   

Ein Spruch aus Kindertagen macht klar, wie stark der Tag seit der Wintersonnen- wende am 21. Dezember schon "gewachsen" ist:

 

 Zu Weihnachten an Mucknhupf, zu Neujahr an Hahnentritt,

zu Heilig Drei Könige an Hirschensprung und

zu Maria Lichtmess a ganze Stund.

               

In der katholischen Kirche werden heute Kerzen geweiht, ein Zeichen der Dankbarkeit und Freude an das Licht des aufsteigenden Frühjahrs.

 

Der Begriff "Imbloc" stammt aus der Zeit der Kelten und drückt ebenso diesen Neuanfang aus, die leuchtende Brigid löst die dunkle Morrigane ab. Das Fest der Lichtjungfrau "Brigid - die vom Strahlenkranz umgebene" wurde/wird in der Nacht vom 1. auf den 2. Februar gefeiert.

                                                                                                   Hier spürt man eine Berührung mit dem christlichen Glauben, es wurde ein

                                                                                                   keltisches Fest christianisiert, Birgids Platz nimmt jetzt die Jungfrau Maria ein:

                                                                                                                                                   Maria Lichtmess.

                                                                                                  

So ist das Ende der langen, dunklen Nächte absehbar, die unbändige Kraft der Natur und seiner Elementarwesen kommt zum Zug. Alle Pflanzen die noch von Eis und Schnee gefangen sind, beginnen sich zu regen, der Saft in den Bäumen beginnt zu rumoren, es geht aufwärts.

                                                                                     Das Werden des Grünes ist nicht aufzuhalten  : )

 

 


Eingeschneit  -  wie schön!

Mo. 9. Jan 2017

 

Jetzt scheint alles unter einer glitzernden Schneedecke zu schlafen ... das Grün ruht und sammelt dabei Kraft für das neue Jahr. Auch wir Menschen haben jetzt etwas mehr Zeit, uns gemeinsam an einen Tisch zu setzen.

 

All die guten Wünsche und Glückssymbole vom Silvesterabend begleitet uns noch,  man denkt über die neuen Horoskope und die eigenen Pläne nach, malt sich das neue Jahr in bunten Farben. Dabei werden auch Gedanken geordnet, - was will ich dieses Jahr und auf was kann ich verzichten... - was mach ich neu und was tue ich mit Sicherheit nicht mehr... alles zusammengefaßt in dem kleinen Wort "gute Vorsätze" - hier schwingt das nächste Wort "scheitern" mit ...

 

Lassen wir doch dieses Jahr einfach kommen wie einen gepflegten Garten - die eine Pflanze bekommt üppige Blüten oder Früchte, eine andere, um die wir uns sehr bemüht haben, kümmert ein wenig vor sich hin und wird nicht so recht. Keiner weiß wieso, - waren es die Umstände oder war es nicht die richtige Zeit? Nächstes Jahr versuchen wir es wieder oder machen alles gleich ganz anders : )

 ... und doch gibt es jedes Jahr eine reiche Ernte, - denn am Besten schaut man auf das, das man hat und nicht auf das, das man nicht hat.

So kann es gelingen, - dankbar und mit einem Herzen voller Freude und Heiterkeit!

 

Alles fügt sich und erfüllt sich,

mußt es nur erwarten können

                                                                                                  und dem Werden deines Glückes

                                                                                                  Jahr und Felder reichlich gönnen.

                                                                                                  Bis du eines Tages jenen reifen Duft der Körner spürest

                                                                                                  und dich aufmachst und die Ernte in die tiefen Speicher führest.

                                                                

                                                                                                  Christian Morgenstern

 

                         Allen Menschen dieser Erde wünsche ich ein gelungenes, schönes

                                                            Jahr 2017 in Frieden, Gesundheit und netter Gesellschaft!

 


Spätherbst, fast Winter

 

Langsam vergeht das schöne Grün und das bunte Laub der Kräuter und Bäume, - was bleibt sind wunderbar schöne Baumgestalten und ruhende Wiesen.

 

Die Arbeit ist getan, alles atmet aus, die Kräfte ziehen sich in die Erde zurück. Auch wir Menschen haben das Empfinden, ein wenig langsamer zu werden, es sich eher im Haus gemütlich zu machen und uns vor der Kälte zurückzuziehen.

 

Doch bevor Schnee und Eis den Boden für einige Monate verschließen, ist auch die Zeit der letzten Ernte. Wildfrüchte, die zu ihrer Reife Frost benötigen und auch Wurzeln, die jetzt die ganze Kraft der Pflanze in sich tragen, sind bereit.

Getrocknet oder als Öl- oder Alkoholansätze bieten sie einen wertvollen Pflanzenvorrat, um damit die Lebensräume zu räuchern oder Salben zu machen.

 


Thataaaaa    !

Frühjahr 2016                                                       Die neue Kräuter- und Ideenwerkstatt ist fertig!

 

Meine Kräuter- und Ideenwerkstatt wird auf neue Füße gestellt, um einen Treffpunkt für Aktivitäten mit Wildkräutern zu schaffen! Nach Abschluß der Umbauten meiner früheren Töpfer-Werkstatt ist es mir möglich, in einem schönen, gemütlichen Raum Kurse und Workshops abzuhalten.

Dann stehen rühren, kochen, reden und essen auf dem Programm!

Zum Beispiel Seife und Naturkosmetik für den Eigengebrauch machen, oder Kochkurse mit Wildkräutern, bei denen wir vorher Kräuter sammeln, kochen und dann gemeinsam verspeisen;  Es wird auch ein Ort sein, an dem man nach einer Kräuterwanderung noch eine "Nachbesprechung" machen kann.

 

 

ganz am Anfang war das geordnete Chaos ...


Wir sehen einander - ich freue mich !