Brot für inteligente faule nr. 1

... ohne viel Mühe zum guten Brot!

 

Mittwoch 25. März 20

Im Gegensatz zu industriell hergestelltem Brot brauchst du nur gutes Bio-Mehl, ein bissl Germ, Salz und Wasser und wer mag, noch Brotklee, Fenchel oder Kümmel - und viel Zeit!

Das hier vorgestellte Rezept fehlt zuhause bei keinem unserer Feste, ob das Weihnachten ist oder Geburtstage, Grillabend  oder einfach eine Einladung zum Essen. Das hat dem Brot den Namen "Festtagsweckerl" eingebracht.

Man nehme für ein Blech / 12 Weckerl:

375 g glattes Weizenmehl  bio

250 ml kaltes Wasser

1 Teelöfferl Salz

1 Brieferl Trockengerm

 

Du mischst alle trockenen Zutaten in einer doppelt so großen Schüssel, der Teig geht stark auf! Wasser dazu, mit Handmixer und Knethaken so lange (2min) mixen, bis ein zusammenhängender Teig entsteht. Kurz mit einer Hand in der Schüssel durchkneten und abgedeckt "kalt" über Nacht (12-18 Stunden) gehen lassen, entweder im Kühlschrank oder im Winterhalbjahr draußen am Balkon.

Am nächsten Tag Backofen auf 220°C Ober/Unterhitze vorheizen, den sehr weichen, blasigen Teig mit Mehl bestäuben und mit einer Teigkarte oder einem Löffel tomatengroße Teigkugerl abstechen, ohne die Bläschen zu zerdrücken, und auf ein Blech legen. Mit Wasser bespritzen und ev. mit Mohn, Sesam, Salz oder Kümmel bestreuen.

Gleich ab in den Ofen, für den Dampf ein paar Löffel Wasser auf den Ofenboden schütten und gleich die Tür schließen, der Dampf macht eine schöne Kruste, ca. 15 min goldgelb backen.

 

Schmeckt auch hervorragend, wenn du dem Teig gedünsteten Zwiebel, Brennesselsamen oder Bärlauch zugibst. Aus langen, dünnen Teigstreifen kannst du Grissini formen oder du teilst den Teig durch zwei und formst 2 Strutzen : )

 

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Brot Nr. 2                                          für "zeiteffiziente" Bäcker : )

... mit ein paar Handgriffen, fast keinem Germ und ganz wenig Mühe in "ruhigen" 20 Stunden zu einem knusprigen Brot!

 

Mi 15. April 2020

 

Man nehme:

  • 3 Tassen Mehl glatt (Typ 700)
  • ca. 1 1/2 Tassen Wasser zimmertem.
  • 1 gestr. Teel. Salz
  • eine Messerspitze Feucht- oder Trockengerm
  • ev. Kümmel, Brotklee, Brennesselsamen, kleingehackte Kräuter, etc.

alles in einer großen Schüssel mit Löffel oder Handmixer mischen und in der Küche abgedeckt ca. 18 Stunden stehen lassen. Der Teig bildet mit der Minimenge Germ eine Art Sauerteig. Man kann auch mal einen Teil des Weizenmehls gegen Roggenmehl tauschen oder mit einem 1600er Mehl mischen.

Backrohr auf 230°C O/U aufheizen, in der Zwischenzeit Mehl auf die Teigoberfläche geben, mit Teigkarte vom Schüsselrand lösen und auf ein stark bemehltes Backpapier stürzen. Die Ränder reihum vorsichtig unter das Teigstück schieben, ohne zu stark die Luftblasen zu zerstören. So hat man einen runden Laib, den man mit dem Backpapier in eine feuerfeste Rein oder gusseisene Form hebt. Einen passenden Deckel auflegen und ca. 20-30 Minuten - je nach Teigmenge - im heißen Ofen backen, danach Deckel abnehmen und wieder 20-30 Minuten backen, Ofen ev. auf 200°C zurückschalten. Es bildet sich eine goldbraune, knusprige Kruste. Danach das Brot aus dem Ofen nehmen und den Laib auf einem Gitter auskühlen lassen. Das Brot bleibt lange frisch und schmeckt köstlich!!

Im Internet kannst du nach "no knead bread" suchen, da gibt es viele Beispiele. Einfach versuchen...


Zum Abschminken!

zur Zeit können wir uns vieles "abschminken", zum Beispiel in einem gemütlichen Gastgarten sitzen, essen, ratschen und miteinander lachen... 

Deshalb gibt es heute ein Rezept für eine "Abschminke"

 


Abschmink - Gel für zarte Frühlingshaut
Abschmink - Gel für zarte Frühlingshaut

Donnerstag 2. April 2020

 

Deine Haut von Gesicht, Hals und Dekolletè ist nicht begeistert, wenn noch Reste der Tagescreme gemischt mit Schweißrückständen, Straßenstaub und Schminke über Nacht auf ihr sitzen. Sie reagiert mit "Atemnot" und fängt an, ein wenig schuppig, unrein oder gerötet zu werden, vor allem jetzt im winterlichen Frühling!

Deshalb freut sie sich, wenn du täglich vor dem Schlafengehen diese Rückstände abnimmst. Danach ist kein Eincremen nötig! Die Haut fühlt sich zart und frisch an, das Hautbild bessert sich.

Es gibt viele Lotionen, die man kaufen kann, jedoch, - dieses Rezept kann jeder selber machen, so leicht ist das! Hast du schon Erfahrung mit Wildpflanzen? Dann  kannst du diese Mischung damit aufwerten.

 

Du füllst alles gleich bei der Herstellung in ein geeignetes, desinfiziertes  Kosmetikflascherl, mach wegen der Haltbarkeit (ca. 3 Wochen) eine nicht zu große Menge!

 

 

Zutaten für ein Abschminkgel:

-  20 ml Wasser o. Tee (Gundelrebe, Ringelblume, etc.) abgekocht!!, oder ein Hydrolat.

Du streust

-  eine Messerspitze Xanthan (Apotheke) oder Guarkernmehl darüber, - jetzt gut schütteln und umrühren, mindestens 10 Minuten aufquellen lassen. Danach

-  20 ml Mandel- o. Jojobaöl (es geht auch zB ein gutes Olivenöl) in die jetzt geelige Masse rühren, fertig! Wenn du es duftend willst, gibst du ätherisches Öl von zB Geranie oder Lavendel dazu.

Wenn du eine Tinktur hast, mische das abgekochte Wasser 1:1 damit.

 

Am Abend vor Gebrauch schütteln und ein wenig Gel in kreisenden Bewegungen auf Gesicht und Hals verteilen, du emulgierst somit Schmutz und Rückstände. Mit angefeuchtetem, selbst genähtem Stoffpad oder Watte abnehmen, mit Wasser nachspülen und fertig! Die Haut fühlt sich leicht eingecremt an und ist fit für die Nacht, die Poren sind offen und die Haut kann jetzt gut regenerieren.

 

Eine Tinktur oder einen Ölauszug kann man mit Wildpflanzen oder Ringelblumen, Rosenblüten, Lavendel usw. in 38%igen Alkohol bzw. für 3-4 Wochen ansetzten. So kann man die "Sekundären Pflanzenstoffe" auch für Kosmetik nutzen.

 


Dein eigener Salzgarten

Sole aus Salzbrocken einer alten Salzlampe
Sole aus Salzbrocken einer alten Salzlampe

ideal bei diesem kalten Wetter : )

 

Montag 23. März 20

 

Mach dir doch dein eigenes Salz - wie in den Salzgärten der südlichen, am Meer gelegenen Länder. Gerade im "Salzkammergut" gibt es so viele Quellen, um sich gutes Salz in Brocken ("Bergkern") zu beschaffen! In feiner Körnung ist es leider oft sehr teuer, aber es gibt eine Lösung, dazu später...

Der Vorteil zu Meersalz ist seine Naturbelassenheit, keine Verschmutzung und kein Microplastik! Allerdings ist es nicht jodiert! Dieses Salz ist absolut unbehandelt und enthält außer Natriumchlorid noch 84 verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente. Es lagert als Überbleibsel aus dem vorgeschichtlichen Urmeer im Berg eingeschlossen, bis es der Mensch an das Licht holt.

 

Die Jägerschaft und die Bauern brauchen für ihre Tiere Salzsteine, sogenannte "Lecksteine", diese besorgen sie sich zB im La...haus, sie kosten weniger als einen Euro pro Kilogramm! Diese großen Brocken sind sehr hart, schwer zu zerkleinern und oft sind kleine Gesteinspartikel enthalten, die zwischen den Zähnen knirschen.

Neuigkeit: Ich musste feststellen, daß die Salzbrocken vom L-haus aus Pakistan stammen : ((

hier ist das Wasser schon fast verdampft
hier ist das Wasser schon fast verdampft

... du kannst  auch eine  Salzlampe zu Brocken verarbeiten.

Einfach die Lampe von Staub befreien, sehr gut abspülen und mit dem Hammer grob zerkleinern.

Zuerst kannst du eine Salzsole machen:

Nimm ein halb mit Wasser gefülltes 1-Liter Gefäß, darin versenkst du einige Salzbrocken und wartest 1-2 Tage, bis sich das Wasser mit Salz (ca. 26%) gesättigt hat, es müssen noch Brocken im Wasser überbleiben! Jetzt nennt man diese Lösung "SOLE".

 

Diese ewig haltbare Sole kann einfach flüssig zum Kochen verwendet werden, zum Zähne-putzen, als Badezusatz oder 1 Teelöffel als  Zusatz zum täglichen Trinkwasser. Ich verwende Sole gerne zur Herstellung von Zahnpaste, hier wirkt das Salz bakterienhemmend.

Jede Tinktur kann man mit Sole anstatt mit Alkohol ansetzten, zum Beispiel ein Ansatz mit Schafgarbe, Wermut und Fenchel. Tropfenweise eingenommen können die Bitterstoffe und ätherischen Öle der Pflanzen die Verdauungsorgane anregen und nach dem Essen für Wohlbefinden sorgen.

Für Küchensalz läßt man das Wasser der Sole in einem Gefäß verdampfen und zurück bleibt ein auskristallisiertes, grobes Salz, welches man trocken mit einem Mörser oder einer Küchen- maschine leicht zerkleinern kann.

 

Für Kräuter- bzw. Blütensalz nimmt man getrocknete Pflanzenteile und mixt sie gemeinsam mit dem trockenen Salz ganz fein und füllt alles in kleine Gläschen, die man beschriftet und lichtgeschützt lagern kann.